Woran arbeiten Sie gerade?
„Also, man kann es kaum Arbeit nennen, aber ich bin vor Kurzem wieder umgezogen und male aktuell ein Gemälde von New York über die gesamte Wohnzimmerwand, ein wirkliches Mammutprojekt. Aber es macht wirklich Spaß, die Grundzüge sind auch schon fertig. Jetzt fehlen nur noch die Details und der Großteil der Farben. Vielleicht übernehme ich es als Motiv für ein Gemälde, wenn es fertig ist!”
Wenn Sie keine Künstlerin wären, was wären Sie dann geworden?
„Ich habe ja schon einiges gemacht, aber wenn die Malerei nicht funktioniert hätte, hätte ich wohl weiter als Fotografin gearbeitet. Fotografieren ist eine sehr eindrucksvolle Disziplin. Den perfekten Moment zu erwischen, um ihm auf einem Foto einzufangen, gibt mir heute noch ein unglaubliches Gefühl, wenn ich mal wieder dazu komme. Letztlich ist es aber doch schöner, selbst etwas zu schaffen - ich bin wirklich froh, diese Chance genutzt zu haben.”
Welches KunstLoft-Gemälde ist Ihr Lieblingsbild?
„Ein ganz klarer Favorit ist ‚Urban Life‘ von Oscar Chiu. Ich finde, das Gemälde hat etwas sehr Beruhigendes. Dadurch, dass es nach innen immer heller wird, fängt es seine Betrachter wirklich ein und lässt einen einfach nicht mehr los. Das ist genau die Art von Gemälde, die in einem richtige Sehnsucht nach dem Leben in der Großstadt auslöst. Wirklich, wirklich schön!”